Um zu überprüfen, ob sich der Akkutausch bei einem alten Computer lohnt, habe ich einen interessanten Vergleichstest durchgeführt. Protagonist war mein alter Freund – ein
ThinkPad T470s mit einem brandneuen 68-Wh-Akku – und die Gegner waren drei neue Ultrabooks aus dem Jahr 2026, die preislich im mittleren Segment angesiedelt sind. Die Testbedingungen wurden so fair wie möglich gestaltet: Die Bildschirmhelligkeit war auf 60 % eingestellt, die Tastaturbeleuchtung ausgeschaltet, alle Computer waren mit demselben WLAN-Netzwerk verbunden und liefen unter Windows 11. Es wurde ein simulierter „gemischter Szenario“-Test durchgeführt, der Folgendes umfasste: eine Stunde Web-Browsing und Dokumentenbearbeitung, eine Stunde lokale 4K-Videowiedergabe, 30 Minuten Zoom-Videokonferenz und schließlich die Wiedergabe von Online-Videos bis zum automatischen Herunterfahren. Ich wollte sehen, wie sich dieser neue Akku, der weniger als 300 Yuan kostet, im Vergleich zu meinem sieben oder acht Jahre alten Veteranen schlagen würde.
Die Testergebnisse haben mich etwas überrascht und könnten sogar sagen, dass sie den Begriff „Preis-Leistungs-Verhältnis“ neu definiert haben. Das beste Ergebnis erzielte ein High-End-Business-Notebook mit dem neuesten Intel Core Ultra 7 Prozessor zum Preis von über 8000 Yuan. Seine Akkulaufzeit hielt während des gesamten Tests 7 Stunden und 52 Minuten durch. Ein Allround-Notebook der Mittelklasse mit einem AMD Ryzen 7 Prozessor erreichte 6 Stunden und 15 Minuten. Das schlechteste Ergebnis erzielte ein Einsteiger-Ultrabook für rund 4500 Yuan, dessen Akku in weniger als 5 Stunden leer war. Und wie schnitt mein T470s ab? Nach dem Austausch des Akkus gegen einen neuen externen 68-Wh-Akku (das T470s verfügt außerdem über einen fest verbauten internen Akku mit ca. 24 Wh, der beide Akkus mit Strom versorgt) erreichte es bemerkenswerte 6 Stunden und 58 Minuten. Das entspricht fast 88 % der Akkulaufzeit eines High-End-Modells und übertrifft sogar die eines neuen Einsteigergeräts – und das zu einem Bruchteil des Preises des neuen Geräts.
Dieses Ergebnis löste eine interessante Diskussion in den sozialen Medien aus. Manche argumentierten, dass die alleinige Verwendung der Akkulaufzeit, um die Gesamtleistungsverbesserung eines neuen Geräts zu relativieren, einseitig sei. Tatsächlich bieten die neuen Laptops deutliche Vorteile in Bezug auf Bildschirmqualität, Rechenleistung, Schnittstellengeschwindigkeit und Gewicht (das T470s wiegt ca. 1,36 kg, während neuere Modelle in der Regel um die 1,1 kg wiegen). Viele Nutzer wiesen jedoch darauf hin, dass die Leistung des ThinkPad T470s für Anwendungen mit geringer Last, wie z. B. alltägliche Büroarbeiten, das Schreiben von Angeboten, das Erstellen von Präsentationen und das Senden und Empfangen von E-Mails, durchaus zufriedenstellend ist. Das präzise und reaktionsschnelle Tippgefühl der Tastatur, die bewährte Stabilität eines Business-Laptops und die Möglichkeit, die Leistung kostengünstig wiederherzustellen, sind Merkmale, die viele neuere Modelle nicht bieten können. Gerade in der heutigen Zeit, in der Praktikabilität im Vordergrund steht, findet dieser Ansatz der „Erneuerung eines älteren Laptops“ großen Anklang.
Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Vergleichstest ist, dass elektronische Produkte zwar rasant weiterentwickelt werden, der Unterschied zwischen „gut genug“ und „gut genug“ aber nicht immer durch hohe Ausgaben überbrückt werden muss. Ein hochwertiger Laptop-Akku ist wie ein Oldtimer mit neuen Reifen und Öl: Er bringt Sie weiterhin komfortabel und zuverlässig ans Ziel. Besitzen Sie beispielsweise ein T470s oder einen ähnlichen klassischen Business-Laptop, dessen Leistung Ihre täglichen Bedürfnisse noch erfüllt, der Akku aber schwächelt? Dann überlegen Sie nicht lange, ob Sie viel Geld für einen neuen ausgeben sollen, sondern gönnen Sie ihm eine Art „Wiedergeburt“. Schließlich ist es in unserem effizienzorientierten Zeitalter vielleicht die klügere Wahl, Geld sinnvoll auszugeben und jedes Produkt optimal zu nutzen.
Wenn Sie sich noch nicht sicher sind, ob Ihr T470s leistungsstark genug ist, oder Fragen zu den in diesem Artikel erwähnten Akku-Kalibrierungstools haben, lesen Sie gerne den ersten Artikel dieser Reihe, um meine Gründe für diese Entscheidung zu verstehen, oder finden Sie eine detailliertere Liste der zu berücksichtigenden Punkte im zweiten Artikel: